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Toureninfo:

"Almtaler Köpfl"
begangen von Bernhard am 2025-06-20
Gebiet:
Totes Gebirge
Berg:
Schermberg
Schwierigkeit:
4+
Exposition:
N
Absicherung:
BH plaissier
Zusätzliche Angaben:
Mit Roni in Wechselführung. Feine Bedingungen, frühsommerlich warm, windstill, trocken. Trotz der perfekten Vorhersage, sahen wir den blauen Himmel kaum. Nebel, Wolken, aber gewittersicher - immerhin.
Halligalli im Almtaler Haus am langen Wochenende; wir blieben im Auto und aßen flüssig zu Abend. Um diese Zeit braucht man keine Stirnlampe beim Start um halbfünf in der Früh. Den Einstieg fanden wir gleich diesmal. Vom Abzweig unten rechts, kurz bevor der Hüttenweg in Serpentinen ansteilt, folgten wir den Spuren und BH des Welser Weges bis ganz hinauf zum obersten rechten Latschenfleck am Pfeiler. Dort, leicht links unterhalb der höchsten Stelle, ein ganz neuer, leuchtendgelber Kunststoffteller mit Rückstrahler. WICHTIGE INFO: die Tour wurde zuletzt komplett neu eingerichtet. Zwischen die bestehenden BH wurden jeweils ein bis zwei neue gesetzt. Die Stände sind alle doppelt, oder mit Schwerlast-Ringhaken ausgestattet. Die Route kann nunmehr als plassiermäßig gelten, mobiles Sicherungsgerät ist nicht mehr nötig! ALLERDINGS: auf den Topos steht immer noch 4+. Das mag alpinhistorisch korrekt sein, entspricht allerdings nicht (mehr) dem aktuellen Bewertungsschema. Wo 4+ steht, muss man zumindest 5+ klettern können, einzelne Stellen, wo es abdrängt, überhängt, Reibungstritte nötig sind, oder es im Rissgrund an Griffen fehlt, würden wir sogar mit 6 bewerten. Ansonsten präsentiert sich die Route, wie 2017 hier beschrieben. Sie fordert den kompletten Kletterer. Langer Zustieg tw. im 2. Grad, steile, abwechslungsreiche Kletterei in nicht immer festem Fels, eher risslastig denn plattig, oftmals unvorteilhaft geschichtet und die Griff-/Trittkombination manchmal aus der Richtung. Großes alpines Nordwandszenario. Eine wirklich feine alpine Unternehmung, in der auch "Sestogradisten" nicht fad sein wird - versprochen!
Wir waren gut drauf, hatten die Sache gut im Griff, obwohl wir sie (trotz der damals definitiv nötigen mobilen Zwischensicherungen!), entspannter in Erinnerung hatten.

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