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Toureninfo:

"Loswand Sirtaki, 1. bis 13.SL"
begangen von Bernhard am 2019-06-20
Gebiet:
Rax
Berg:
Loswand
Schwierigkeit:
7+/6+obl.
Exposition:
NW
Absicherung:
BH sehr gut
Zusätzliche Angaben:
Die astronomische Tageslänge sollte reichen für die lange Tour, allerdings macht uns die Meteorologie einen Strich durch die Rechnung. Angekündigte Ungewitter ab Mittag motivieren Roni und mich zu frühem Aufbruch. Tief im Höllental bemerken wir, dass wir die Flüssigkeitsversorgung vergessen haben (Jause brauchen wir ja schon länger keine mehr - 2 Müsliriegel genügen, beim Trinken funktioniert das leider noch nicht). Wir befüllen die im Rucksack verbliebenen Leergebinde von der letzten Tour am Bahnhof in Payerbach - passt!
Der Aufstieg über überaus üblen Schotter zum Fuß der Loswand ist (wieder) richtig zach. Das nächste Mal werden wir es oben von der Blechmauer entlang des Wandfußes versuchen. In der Route selbst hat sich nichts verändert. Siehe Beschreibung vom 4.10.2017.
Wir gingen in Wechselführung - umgekehrte Reihenfolge als zuletzt. Die Form ist zufriedenstellend. Roni knackt die harte Verschneidung in der 3. SL auf Anhieb. Die 7er Stellen gelingen mir auch zumeist recht sauber. Die 7+ in der 11.SL ist eigentlich nur ein Zug. Der Vorsteiger tut sich mit einer Trittschlinge leichter, für den Nachsteiger genügt die Exe als Griff. Hier ein erster Regenschauer aus dunklem Gewölk, das sich aber wieder verzieht, weshalb wir noch zwei SL anhängen. Die 12. ist wieder wunderbar. Fast in jeder hier herauf finden sich herausfordernde, abwechslungsreiche Kletterfreuden. Ebenso die 13. SL, allerdings mit einem ziemlich grauslichen Blockbruch, den man sensibel belasten sollte. Dann ist es Zeit für den Abbruch - einen heiklen Schrofenabstieg im Unwetter wollen wir dann doch nicht herausfordern. Im Gegensatz zum letzten Mal entscheiden wir uns für den Zimmersteig (talwärts gesehen auf der rechten Seite des Klettergrates). FALSCHE ENTSCHEIDUNG! Verglichen mit dem ziemlich gutmütigen linksseitigen Preintalersteig hatten wir es hier mit einer überaus prekären, nicht ungefährlichen, schottrig-rutschigen Schrofenabkletterung im 3. Grat zu tun, der den Peternpfad im Gesäuse lieblich erscheinen lässt, wer den kennt. Ein Steilstück überwanden wir abseilend, kriegten es dafür aber mit Steinschlag beim Abziehen zu tun. Letztlich trübte dieses Gemurxe unsere Freude am schönen Klettertag nur leicht und Gewitter hat uns auch keines erwischt. 5 SL fehlen uns noch - die machen wir im Herbst - und zwar in einem Durchgang! Also dran bleiben und Form bewahren über den Sommer!

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