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Toureninfo:

"Hochfallpfeiler"
begangen von Bernhard am 2012-04-06
Gebiet:
Gutensteiner
Berg:
Hohe Wand
Schwierigkeit:
7-
Exposition:
S
Absicherung:
BH sehr gut
Zusätzliche Angaben:
Geduldig haben Roni und ich das Ende der langen Schönwetterphase abgewartet, um zur heurigen Ostertour aufzubrechen. Nass, Nebel, rutschig, von den Bäumen tropft das Wasser. Karfreitag - da ist ja ein wenig Leiden am Weg angebracht - und das haben wir auf unser Suche nach dem Einstieg ordentlich zelebriert. Der Wandfußsteig war vom "Seiser Toni" aus rasch gefunden...dann gingen wir ein wenig nach links, dann weit nach rechts, dann zurück und ganz weit nach links. Jetzt wieder nach rechts, auch ganz weit und dann hinauf den "Springlessteig" - ziemlich weit, aber nicht weit genug. Und wieder hinunter und noch weiter nach rechts und wieder zurück und wieder den Steig hinauf. Diesmal ganz, bis zum Hubertushaus - und wieder runter, bis zur Abzweigung zu den Hochfallwänden (am Springlessteig im Aufstieg links bei HM 900, rote Markierung). Wer diese Beschreibung für verwirrend hält, soll mal in den Schall-Führer schauen!
Die Hochfallwände wirken brachial, die Dächer und Überhäge verlieren sich im Nebel. Einstieg mit Aufschrift versehen. 1. SL (Roni) steil bis abdrängend, anhaltend schwierig, interessante Linksquerung, Henkel selten, mehr scharf-spitzige Strukturaufleger, für die man sich wärmere Finger wünschte, Power-Piaz. 2. SL, wieder lang, Plattenquergang, dann Kaminrissplackerei. 3. SL (Roni), noch mal lang, über Rampe mit gefinkeltem Ein- und brutalem Ausstieg mit zwei Überkopf-Untergriffen und Reibungstritten, danach steile Wand bis zum Stand - grenzwertig, bravo Roni! Letzte SL kurz und athletisch und nass, weil in der Rampe hats zu Regnen begonnen. Auf 2 Mal Abseilen im Niesel.
150 ziemlich konstant knackige Klettermeter!

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