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Toureninfo:

"John Wayne der Alpen"
begangen von Davidov am 2012-03-21
Gebiet:
Klobenwand/ Höllental
Berg:
Rax
Schwierigkeit:
6+!
Exposition:
So
Absicherung:
sehr gut
Zusätzliche Angaben:
Früh morgens fahren vier Recken, einer verwegener als der andere, gen Süden, die Sonne im Gesicht, um vor der Gefahr auszuspucken und sie zu verlachen. Im Höllental angekommen, einer einsamen und gottverlassenen Schlucht, schlagen ihnen dann unerwartet eisige Temperaturen entgegen. Trotzdem wird, von solchen Kleinigkeiten (fast) unbeeindruckt, angeschirrt und in zwei Seilschaften (Jakob - David O.; Ronnie - Bernhard) in die erste Seillänge eingestiegen. Die ersten beiden Seillängen bringen noch holzige Finger und Schmerzen beim auftauen. (Den Schmerzen wird selbstverständlich auch ins Gesicht gelacht). Hier zeigt sich gleich der Charakter der Route. Immer wieder weite Züge mit schlechten Tritten, in Sichtweite immer Grünzeug, aber trotzdem meisten sehr ausgesetzt. Immer wieder wirds auch ein bisschen bröselig. Nach der dritten Seillänge kommt die Sonne hervor und es wird angenehm warm. Nun kommt ein 6+ Zug, der von allem, außer vom wahren John Wayne dieser Tour als "keine Ahnung wie das schön frei gehen soll" klassifiziert wird. Auch bei der nächsten Seillänge muss man genau wissen wie, um die Querung zu meistern (tief queren). Es folgt noch die Tarzanstelle, wo der einzige Baum, der in der Gegend rum steht, hervorragend genutzt wird. Und schließlich noch leichtes Gelände, das man gleich bis ganz oben durchsteigen sollte.
Zur Mittagsstunde blicken die vier Recken auf die Blechmauern, die schon den ganzen Tag mit ihrem dunklen Schatten, eindrucksvoll in ihrem Rücken liegen. Danach steigen sie ab, fahren nordwärts, mit der Sonne im Nacken, zurück in die Wirren der Stadt, doch mit einem Lächeln im Gesicht, stets bereit für neue Abenteuer.

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