Infos

Anzahl der Mitglieder:
95

Anzahl der Touren:
432

Letzten 5 eingetragene Touren:

Valid XHTML 1.0 Strict

CSS ist valide! RSS 2.0 valide

Toureninfo:

"Wachauergrat"
begangen von Davidov am 2011-12-27
Gebiet:
Kummerstal
Berg:
Wachau/Dürnstein
Schwierigkeit:
7+
Exposition:
SO
Absicherung:
sehr gut
Zusätzliche Angaben:
Bei der mittlerweile traditionellen Silvesterbegehung des Wachauergrades bin ich zum ersten Mal dabei. Wir (die üblichen Verdächtigen – Ronni, Bernhard, Jakob und DavidO.) treffen uns an einem unheimlich milden Dezembermorgen. Mit ca. 6 L Tee und drei Rucksäcken geht’s zum Einstieg. Die ersten Seillängen (mittlerweile , denke ich, eh jedem Leser bekannt) werden rasch durchstiegen.

Nach der dritten Seillänge werden 2 neue Varianten ausprobiert. Die Via Maria (von Bernhard und Ronni) – von diesen Seillängen kann hier nicht berichtet werden, da der Autor diese nicht selbst geklettert ist; er empfiehlt dem Leser daher auf das Einsetzten der Legenden- und Mythenbildung zu warten, durch die diese von Glanz und Glorie schimmernde Begehung sicher noch besungen werden wird - und ein Kamin rechts davon den die Kletternden mit (eher) leicht bewerten.

Die folgenden Seillängen werden von beiden Seilschaften zu zweit am Seil durchlaufen.

Nun folgt der Schartenkopf, bei dem sich die erste Seilschaft (Jakob und Ich) für die überhängende Direktvariante entscheidet. Diese (eigentlich sehr kurze) Seillänge ist wirklich sehr kraftraubend und benötigt auch Know-How – einige Züge sind (für normalsterbliche) nur dynamisch zu lösen. Ich steige von Expresse zu Expresse und kämpfe mich so über den Überhang. Nach dem der Rucksack aufgeseilt wurde (mit Rucksack ist diese Seillänge wirklich niemandem zu empfehlen), kämpft sich auch Jakob mit technischem Know-How empor. Die zweite Seilschaft nimmt sich die 6+ Sportklettervariante vor die ich Bernhard danach als „sehr kleinleistig in Erinnerung“ beschreibe woraufhin er meint genau diese Leisten hätte er sich gewünscht. Also Aufleger, wenig zu steigen und steil.

Danach werden nur noch „die Weinflasche“ und „die Kanzel“ durchstiegen.

Fazit: Schöne letzte Tour im Jahr; Dank Ronni gabs auch perfekte Verpflegung mit Apfelbrot und Keksen und -- nächstes Jahr wieder!

« zurück